World Youth Day 2011 Madrid
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Der Steinbruch des Weltjugendtages

Die “Junior”Voluntäre zeigen Gesicht beim Weltjugendtag

Madrid 9. August 2011: Sie sind noch nicht so lange hier wie die Anderen und haben auch nicht so viel Verantwortung, aber sie sind zweifelsfrei eine genauso gute Unterstüzung, wenn nicht sogar noch wertvoller. Das sind noch lange nicht alle, aber auf dem Bild sind alle die sich hier zu Wort melden.

Wie es auch bei einem Fussballteam der Fall ist, so hat auch der Weltjugendtag seinen Steinbruch. Sie sind „Junior“-Voluntäre. Die Jungs und Mädchen sind noch nicht volljährig oder gerade erst geworden, doch anstatt sich den ganzen Tag in der Sonne zu bräunen und am Pool zu entspannen, möchten sie ihren Beitrag zu den Vorbereitungen zum Weltjugendtag leisten, der in weniger als einer Woche beginnt.

Einige von ihnen sind Geschwister so z. B. Antonio, María und Ines, Andere sind Freunde wie z. B. im Fall von Patricia, Nuria und Lourdes und es gibt Einige wie Ignacio, der zusammen mit seinem Vater für die Organsation arbeitet.

Liest man ihre Aussagen, wird schnell klar, dass die Zukunft der Weltjugendtage gesichert ist.

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María, Irene y Antonio erleben den Weltjugendtag als Familieía,

Antonio Villuendas: 20 

Dieser junge Architekturstudent mit einer Hörschädigung, wird den Papst von Nahem sehen. Denn er ist einer der Previligierten, der am Treffen des Pastes mit Menschen mit Behinderung in der Stiftung vom San José Institut (Fundación Instituto San José) teilnimmt. Während dieses Treffens wird er eine Ansprache halten; „Ich bin begeistert und erfreut, es wird eine Ansprache für Menschen mit Behinderungen sein, damit sie wissen, dass sie nicht allein sind“, sagte er uns. Seit 2 Monaten arbeitet Antonio in der Kulturabteilung, in der er die Voluntäre koordiniert. Für Antonio ist der Weltjugendtag, eine erste Arbeitserfahrung und obwohl er in diesem Sommer fast keine Freizeit hat, versichert er, dass „es wunderbar ist meine Zeit all den Menschen schenken zu können, die zum Weltjugendtag kommen“.

María Villuendas: 17 

Kurz vor Beginn ihres Jurastudiums fragte ihre Mutter, ob sie ihrer Tante nicht zur Hand gehen wolle und in der Kulturabteilung mithelfen möchte. Ohne zu zweifeln, hat sie sofort zugestimmt und hilft seitdem die Listen der verschiedenen Ereignisse, die Teil des Kulturprogramms sind, zu aktualisieren. Sie ist glücklich, denn sie hat schon eine Menge Leute kennen gelernt und das obwohl sie anfangs nicht wusste was der Weltjugendtag ist und es sie auch nicht interessierte. Jetzt wo sie weiss, was der Weltjugendtag ist hat sie sehr grosse Lust hinzugehen. Darüber was sie vom Weltjugendtag erwartet, sagt sie ganz klar: „es kommt wie es kommt, es liegt in Gotteshänden, falls es Gott in den nächsten 3 Jahren so will, werde ich wieder kommen und helfen.“

Inés Villuendas: 9 

Mit gerade einmal 9 Jahren, will Irene klarstellen, dass sie nicht beim Weltjugendtag arbeitet, sondern hilft-mehr als zu Hause. Sie sagt, dass sie sich sehr auf den Weltjugendtag freut, weil „es das erste Mal sein wird, dass ich den Papst sehe“. Irene hat beim Malen und Zeichnen geholfen, jetzt ist sie am Strand und erwartet ihn gespannt. „normalerweise bin ich sehr hellhäutig, jetzt bin ich gebräunt“. Sie ist sehr stolz, denn ihr Cousin wird als Schweizerguard Benedikt XVI. begrüssen. Wie auch für ihre Schwester steht auch für Irene fest, dass sie an zukünftigen Weltjugendtagen teilnehmen wird.

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Patricia, Nuria y Lourdes, JMJ 3 Freunde vereint beim Weltjugendtag

Lourdes Urcelay: 18  

 “Creo que es muy importante ayudar, porque si yo soy la que voy a ir a la JMJ, no quiero que sea en plan: yo voy, me dan todo hecho y ya está”. 

Zusammen mit ihren Freundinnen Patricia und Nuria arbeitet sie in der Kommunikationsabteilung. „Ich denke es ist wichtig zu helfen, denn wenn ich diejenige bin, die zum Weltjugendtag geht, möchte ich nicht keinen Plan vorgegeben haben wo ich hingehen muss. Ich gehe, alles ist vorbereitet und das ist es.“

Es gibt viele Leute, die hier als Voluntäre arbeiten. Davor hat sie im Hauptsitz San Juan de la Cruz gearbeitet, dort beantwortete sie Fragen und löste Zweifel per Telefon und E-mail. Ihren Freundinnen hat sie schon geraten zum Weltjugendtag zu kommen. „Manchmal denkt man, dass die Katholiken Einzelgänger sind, aber dann wird man sich darüber klar, dass man nicht allein ist, das ist eine Lüge, das sind falsche Vorurteile.“ Sie hofft, dass der Weltjugendtag sie persönlich weiter bringt „ich  hoffe mehr Glauben zu haben, weil wir wissen, dass Jesus immer da ist, aber wir werden niemals fertig werden alles glauben.“

Nuria García: 17 

Schulfreundin von Lourdes, Nuria hilft in der Kommunikationsabteilung. „Eine Freundin von mir arbeitet in der Kommunikationsabteilung und hat mich gebeten ihr zu helfen.“ Sie hat keinen Zweifel an der Bedeutung des Weltjugendtags. „Es ist erstaunlich, wir sind im besten Alter um den Glauben zu leben. Es ist ein guter Zeitpunkt meinen Glauben zu bekräftigen.“ Am meisten überrascht hat mich die Organisationsstruktur des Weltjugendtages, zu sehen wie Menschen aus aller Welt so koordiniert arbeiten.“

Patricia Muñoz: 17 

Wie Patricia ergeht es auch vielen Anderen in ihrem Alter „vor 3 Jahren wusste ich weder was der Weltjugendtag ist noch von seiner Exsistenz.“ Sie arbeitet in der Kommunikationsabteilung und während der Zeit des Weltjugnedtages wird sie den Journalisten zur Hand gehen, die über ihn berichten werden. Sie rät allen Jugendlichen, die dem Weltjugendtag skeptisch gegenüber stehen: „sie müssen ins kalte Wasser springen und sich dazu aufraffen zu kommen, denn dies ist eine einmal-im-Leben-Chance und die muss man annehmen. Niemand kann sich eine Meinung bilden ohne dieses Ereignis zu kennen. Auf die Frage was sie vom Weltjugendatg erwartet, antwortet Patricia bestimmt „Ich habe hohe Anforderungen an den Weltjugendtag. Ich hoffe, dass er mein Leben davor und danach kennzeichnet. Ich möchte alle das Schöne, was er mit sich bringt mit Anderen teilen und auf sie übertragen.“ Sie hebt hervor, dass dies keine Arbeit sei und dass das Klima untereinander toll sei. „Wir sind hier, weil wir Christus folgen, das ist was uns vereint, wir teilen den selben Lebensstil, der den Unterschied macht.“

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Ignacio hilft seinem Vater mit den neuen Technologien.

Ignacio Silva: 13 

Nach dem Beenden der 8. Klasse und kurz vor seinem 14. Geburtstag, arbeitet Ignacio in der Akkredidationsabteilung und hilft seinem Vater bei verschiedenen Arbeiten. „Er bat mich ihm bei verschiedenen Dingen im Internet zu helfen und PowerPoint Präsentationen zu machen, weil es mir leichter fällt als ihm.“ Ausserdem bringt Ignacio Briefe und co. zur Post, er erklärt das wie folgt :“so verlieren Voluntäre die mehr Verantwortung haben keine Zeit und können ihre Arbeit fortführen.“ Er gibt zu, dass :“ der Weltjugendtag als religiöses Ereignis langweilig rüberkommen könnte, aber so ist es ganz und gar nicht, es gibt viele junge sympathische Leute und ich erlebe hier eine grossartige Zeit.“ 

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